| Geschichte der Kirche | Geschichte der Orgel |
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Nachdem als erste Tochterkirche der Johannis-Gemeinde die Heilandskirche gebaut wurde,
die 1896 ihre Selbständigkeit erlangte, sollte für die 30.000 Seelen, die in Neu-Moabit lebten ebenfalls eine Kirche geschaffen werden.
Im Jahre 1900 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben für den Bau einer Kirche auf einem Kohlenplatz
an der Perleberger Straße, Ecke Birkenstraße.
Die Architekten Dinklage und Paulus erhielten den ersten Preis und somit den Auftrag zum Bau.
Es sollte ein Kirchenbau in niederdeutscher Backsteingotik sein. |
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Auch die Kaiserin Auguste-Viktoria war zum Tage der Einweihung anwesend.
Sie spendete der neuen Kirche eine große silberbeschlagene Altarbibel mit der eigenhändigen Widmung: |
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Der Bau ist aus roten Rathenower Ziegeln errichtet worden und weist frühgotische Formen auf.
Der große sechsseitige Turm ist 71 m hoch. Er bildet mit seinen drei Portalen den Zugang ins Innere des Gotteshauses. |